Historisches Lexikon der Schweiz (HLS) Dictionnaire historique de la Suisse (DHS) Dizionario storico della Svizzera (DSS)

14/03/2006

Ziteil



Das Marienheiligtum Z. in der polit. Gem. Salouf GR ist das höchst gelegene Gotteshaus Europas (2434 m). Im Sommer 1580 soll daselbst die hl. Maria zwei Hirtenkindern erschienen sein. 1679 wird erstmals eine Kirche erwähnt, 1710 eine Neuweihe der Kirche. 1846-49 erfolgte ein Umbau, 1959 ein Neubau. Der Pfarrer von Salouf betreut die bekannte Wallfahrtskirche als Kustos. 1848 wurde ein Pilgerhaus gebaut, 1914 und 1949 erweitert. Z. ist ein bedeutendes Motiv in der rätorom. Literatur (Alexander Lozza, Alfons von Flugi), Musik (Ernst Broechin) und Kunst (Giovanni Segantini). 1978 wurde Z. von 4'387 Pilger besucht.


Literatur
-Kdm GR 3, 1940, 278-80
-D. Loza, 400 onns pelegrinadi a Z., 1979
-Radioscola 97, 1981, 3-9
-W. Frei-Cantieni, «Segantini und Z.», in BM, 1986, 327-34

Autorin/Autor: Adolf Collenberg