1513-97 Ort der Eidgenossenschaft. 1597 Trennung in Appenzell (Ausserrhoden) und Appenzell (Innerrhoden). Amtl. Umschreibung: Land Appenzell. Alte Umschreibung: 1379 Appenzell daz lant (noch ohne Trogen, Herisau und das Vorderland); evtl. ab 1403, sicher 1429-1597 im Umfang der beiden nachfolgenden Halbkantone. Amtssprache war Deutsch, Hauptort der Flecken Appenzell.
Die Hügel- und Berglandschaft des Kt. A. gehört mit der Molassezone im nördl. Teil noch zum Mittelland, im südl. Teil mit dem Alpstein und dessen höchster Erhebung, dem Säntis, zu den Voralpen. Die Berg- und Hügelzüge verlaufen in der Regel von Südwesten nach Nordosten. Die Flüsse, welche den Raum fast ausschliessl. nach Norden entwässern (v.a. Urnäsch, Sitter, Rotbach, Goldach), gliedern das Kantonsgebiet mit ihren Tobeln bzw. Taltrögen in Teillandschaften: das Hinter-, Mittel- und Vorderland des heutigen Halbkt. A. Ausserrhoden sowie den Taltrog um den Flecken A. im heutigen Halbkt. A. Innerrhoden.
1 - Von der Urzeit bis ins Hochmittelalter
1.1 - Ur- und Frühgeschichte
1.2 - Siedlung und Herrschaft im 8.-11. Jahrhundert
2 - Herrschaft, Politik und Verfassung vom Hochmittelalter bis zur Landteilung (1597)
2.1 - Die St. Galler Klosterherrschaft im 12.-14. Jahrhundert
2.2 - Der Weg zur Unabhängigkeit (1401-1566)
2.3 - Kommunale Bewegung, Territorialbildung und Verfassung
3 - Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur vom Hochmittelalter bis zur Landteilung (1597)
3.1 - Bevölkerung und Siedlung
3.2 - Wirtschaft und Gesellschaft
3.3 - Kirche und Kultur vor der Reformation
4 - Von der Reformation zur Landteilung (1597)
4.1 - Reformation und Nebeneinander der Konfessionen
4.2 - Katholische Reform, Gegenreformation und Landteilung