In prähist. Zeit war der W. im Gebiet der Schweiz nicht eine Landschaftsform unter anderen, sondern der naturräuml. Urzustand (Landschaft). Mit der Sesshaftwerdung begann der Mensch, Siedlungs- und Kulturland auf Kosten des W.es zu gewinnen. Durch intensive Nutzung für Rohstoffbeschaffung und Weidgang wurde der W. immer mehr zu einem Teil des agrar. Lebens- und Produktionsraumes. Erst die Forstpolitik des 19. Jh. verdrängte die landwirtschaftl. Nutzung aus dem W. Ziel war die nachhaltige Holzproduktion unter wirtschaftl. Gesichtspunkt. Nach dem starken Wirtschaftswachstum in der Nachkriegszeit trat die ökolog. und freizeitl. Bedeutung des W.es in den Vordergrund.
1 - Ur- und Frühgeschichte