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HansWeber

26.11.1839 Lenzburg, 30.5.1918 Bern, reformiert, von Oberflachs und Hunzenschwil. Sohn des Johann, Seminarlehrers. Julie Wagner, Tochter des Wilhelm, aus Esslingen (Württemberg). Studium der Rechte in Heidelberg und München sowie 1861-1862 in Zürich, 1863 Aargauer Fürsprecherpatent. 1863-1872 Fürsprecher in Lenzburg und Redaktor des Aargauischen Wochenblatts, 1871 ausserordentlicher Bundesanwalt im Zürcher Tonhallekrawallprozess, 1872-1876 Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung, 1864-1872 freisinniger Aargauer Grossrat, 1872-1875 Nationalrat, 1876-1908 Bundesrichter (1881-1882 Präsident), 1908-1917 Direktor des Zentralamts für den internationalen Eisenbahnverkehr. Hans Weber setzte sich 1872 für die Wiederaufnahme der Bundesverfassungsrevision ein und beeinflusste mit seinen Anträgen den Schulartikel der Bundesverfassung. 1894 Dr. h.c. der Universität Zürich.

Quellen und Literatur

  • Biographisches Lexikon des Aargaus, 1803-1957, 1958, 827-829
  • Die schweizerische Bundesversammlung 1848-1920, bearb. von E. Gruner, 1, 1966, 681
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Zitiervorschlag

Duss, Vanessa: "Weber, Hans", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 01.11.2019. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/003805/2019-11-01/, konsultiert am 29.10.2020.