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FlavioCotti

18.10.1939 Muralto, 16.12.2020 Locarno, katholisch, von Prato-Sornico. Sohn des Leone Cotti, Kaufmanns, und der Agnese geborene Chiappini. Renata Naretto. Flavio Cotti besuchte das Collegio Papio in Ascona und das Benediktiner-Gymnasium in Sarnen. Er schloss 1962 sein Rechtsstudium an der Universität Freiburg mit dem Lizenziat ab und eröffnete in Locarno ein Anwalts- und Notariatsbüro. 1962-1967 war er Präsident der jungen Konservativ-Christlichsozialen Volkspartei des Kantons Tessin und 1967-1975 Abgeordneter im Tessiner Grossen Rat. Nach der Wahl in die Kantonsregierung 1975 leitete er das Volkswirtschafts- und das Justizdepartement. Cotti präsidierte 1981-1984 die kantonale und 1984-1986 die schweizerische Christlichdemokratische Volkspartei (CVP). 1983 wurde er in den Nationalrat gewählt, 1986 als Nachfolger von Alphons Egli in den Bundesrat. Er stand zunächst dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) und 1993-1999 dem Eidgenössischen Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) vor.

Quellen und Literatur

  • Altermatt, Urs (Hg.): Die Schweizer Bundesräte. Ein biographisches Lexikon, 1991, S. 602.
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Zitiervorschlag

Panzera, Fabrizio: "Cotti, Flavio", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.02.2021, übersetzt aus dem Italienischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/004738/2021-02-17/, konsultiert am 10.05.2021.