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OttoKopp

31.1.1903 St. Gallen, 1.8.1972 Liestal, ref., von Lütisburg. Sohn des Otto, Bahnbeamten, und der Frieda geb. Zuberbühler. 1929 Helene Müller, von Langenbruck. Schulen in St. Gallen, Lehrerseminar Schiers. 1922-47 Primarlehrer in Zeglingen, Gelterkinden und Liestal. Anhänger der Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells. K. verlor als Kritiker des behördl. Anpassungskurses im 2. Weltkrieg einen Ehrverletzungsprozess gegen den Baselbieter Polizeichef, wurde darauf aber als moral. Sieger 1947 auf der SP-Liste in die Regierung gewählt. 1947-53 wirkte er als Finanz- und 1953-59 als Erziehungsdirektor (ab 1948 als Parteiloser). Er machte sich besonders verdient um das Steuergesetz (1952), das Stipendiengesetz (1954) und den Aufbau progymnasialer Abteilungen an den Mittelschulen.

Quellen und Literatur

  • Mehr als sonderbar, 1947
  • Zum Andenken an Otto K., alt Regierungsrat Liestal, 1972, (KBBL)
  • R. Brassel-Moser, "Das Schweizerhaus muss sauber sein", 1999, 178-205
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Lebensdaten ∗︎ 31.1.1903 ✝︎ 1.8.1972