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St. Peter im Schwarzwald

Die in Weilheim an der Teck bei Esslingen gegr. Abtei wurde um 1093 nach S. verlegt. Stifter und Vögte des Klosters waren die Hzg. von Zähringen, denen 1218 die Gf. von Freiburg, 1451 die Markgf. von Hachberg und 1526 die Habsburger folgten. 1780 erwarb S. die Kastvogtei. Das Kloster blühte durch zahlreiche Schenkungen in der 1. Hälfte des 12. Jh. auf (Rotulus Sanpetrinus), u.a. auch zähring. Güter bei Herzogenbuchsee, zu deren Verwaltung eine von S. abhängige Propstei errichtet wurde. Das Kloster schloss sich im 15. Jh. keiner Reform an. In der Reformationszeit verlor es Besitz, insbesondere die Propstei Herzogenbuchsee im Herrschaftsgebiet der Stadt Bern, gewann aber die Propsteien St. Ulrich und Sölden. 1803 säkularisiert.

Quellen und Literatur

  • Germania Benedictina 5, 1975, 475-483
  • HS III/1, 751-761
  • Das Kloster S. auf dem Schwarzwald, hg. von H.-O. Mühleisen et al., 2001
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Zitiervorschlag

Eberl, Immo: "St. Peter im Schwarzwald", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 14.02.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007112/2013-02-14/, konsultiert am 17.04.2021.