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Verenahof

Die Siedlung Verenahof bildete ursprünglich mit dem Tanner- und Maulenhof das Dorf Büttenhardt SH und zählt seit 1967 zur gleichnamigen Gemeinde. Der Weiler ist nach der Verenakirche in Kirchstetten-Wiechs (Baden, D) benannt, zu der er ursprünglich gehörte. Ab dem 14. Jahrhundert war Verenahof im Besitz der Grafschaft Tengen, 1522 folgte der Verkauf an das Haus Österreich, 1633 der Übergang an die Fürsten von Auersperg bzw. 1811 an das Grossherzogtum Baden. Seit 1852 ist der Verenahof in Schweizer Besitz, hoheitsrechtlich bildete er aber bis zur schweizerisch-deutschen Grenzbereinigung von 1967 weiterhin eine deutsche Enklave. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts umfasste der 43 ha grosse Ortsteil vier Wohnhäuser.

Quellen und Literatur

  • K. Bächtold, Die Gesch. der Gem. Büttenhardt, 1988
  • A. Schiendorfer, E. Steinemann, Der Verenahof zu Büttenhardt, 21992

Zitiervorschlag

Matthias Wipf: "Verenahof", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.01.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007542/2014-01-15/, konsultiert am 14.06.2024.