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Bernhard LudwigDiebold

6.1.1886 Zürich, 9.8.1945 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Bernhard Dreifus, Kaufmanns, und der Emilie Luise Diebolt. 1902 nahm er den Namen Diebold an. 1910 Gabrielle Maria Betz. Rechtsstud. in Zürich, Schauspielschule in Wien, Stud. der Theaterwissenschaften in Berlin, Promotion 1912 in Bern. Bis 1916 Dramaturg und Regisseur in München, von da an Journalist. Von 1917-36 Kulturredaktor der "Frankfurter Zeitung", ab 1928 mit Arbeitsort Berlin. 1935 Rückkehr nach Zürich. Seine dort verfassten Prosawerke brachten ihm keinen Erfolg. Ab 1939 bis zu seinem Tod Kritiker bei der "Tat". Einer der einflussreichsten Theaterkritiker der Weimarer Republik.

Quellen und Literatur

  • Anarchie im Drama, 1921
  • Das Reich ohne Mitte, 1938
  • NDB 3, 635 f.
  • V. Hesse, Das theaterkrit. Werk Bernhard D.s, 1971
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Kurzinformationen
Variante(n)
Bernhard Ludwig Dreifus (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 6.1.1886 ✝︎ 9.8.1945

Zitiervorschlag

Tobias Hoffmann: "Diebold, Bernhard Ludwig", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.03.2004. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009466/2004-03-29/, konsultiert am 22.03.2023.