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BalthasarEstermann

2.3.1827 Traselingen (Gem. Hildisrieden), 3.7.1868 Luzern, kath., von Hildisrieden. Sohn des Balthasar und der Maria geb. Leu. Gymnasium in Schwyz, 1847 Eintritt in den Jesuitenorden in Brig und Isenheim (Elsass), Stud. der Philosophie in Namur (Belgien), 1852 Austritt aus dem Jesuitenorden, Theologiestud. in Freiburg i.Br. und Tübingen, 1855 Ordination zum Priester, 1857-60 Vikar in Hildisrieden. 1858 rief E. die "Kath. Schweizer-Blätter für Wissenschaft und Kunst" ins Leben, ab 1859 war er deren Redaktor. 1860 in Luzern Gründer und Direktor eines Studentenkonvikts, einer Anstalt für dienstlose Mägde (Marienheim) und einer religiösen Vereinigung für Töchter, die 1866 zur Gründung des dem Kloster Engelberg unterstellten Benediktinerinnenklosters Melchtal führte. 1865 Strafhauspfarrer in Luzern.

Quellen und Literatur

  • M. Jäger, Benediktinerinnenkloster Melchtal 1866-1966, o.J., 11-29
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Lebensdaten ∗︎ 2.3.1827 ✝︎ 3.7.1868