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Christoph HeinrichMüller

10.2.1740 Zürich, 22.2.1807 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Johannes, Stadttrompeters, und der Katharina Hess. Stud. der Theologie, ab 1763 Hauslehrer, 1766 Ordination. 1766 Flucht ins Ausland im Zusammenhang mit seiner polit. Schrift "Bauerngespräch" zu den Genfer Unruhen. 1767-88 Gymnasiallehrer in Berlin. 1772 Aufhebung der Verbannung, ab 1788 wieder in Zürich. M. war v.a. wegen seiner vollständigen Ausgaben ma. Romane und Gedichte bedeutend, die sein Lehrer Johann Jakob Bodmer (1698-1783) entdeckt hatte. So publizierte er 1782 zum ersten Mal das Nibelungenlied, daneben auch literarische Werke wie 1785 den "Dorfpfarrer".

Quellen und Literatur

  • Slg. dt. Gedichte aus dem XII., XIII. und XIV. Jh., 3 Bde., 1782-85
  • GKZ 2, 397 f.
  • Internat. Germanistenlex. 1800-1950, hg. von C. König, Bd. 2, 2003, 1278 f.
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Lebensdaten ∗︎ 10.2.1740 ✝︎ 22.2.1807

Zitiervorschlag

Zeller, Rosmarie: "Müller, Christoph Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 12.02.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012167/2009-02-12/, konsultiert am 01.08.2021.