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Johann JakobRomang

28.9.1830 Gsteig, 2.5.1884 Le Grand-Saconnex (heute Gem. Genf), ref., von Gsteig. Sohn des Johann Jakob, Berner Oberrichters, und der Katharina geb. Würsten. Anna Marie Renfert. Gymnasium in Thun, später in Bern. Ab 1850 Stud. der Rechte in Bern (ohne Abschluss). 1854 zweiter Sekr. des Eidg. Militärdepartements. R. nahm 1855-56 als engl. Söldneroffizier am Krimkrieg teil, worüber er 1857 einen Erlebnisbericht veröffentlichte. 1856 kehrte er in die Schweiz zurück und schloss 1858 sein Studium mit dem Advokatenexamen ab. 1859-64 war er Obergerichtsschreiber in Bern. R. gründete in Thun, dann in Biel eine Zeitschrift, die jedoch in Konkurs ging. Ab 1866 lebte er als Journalist und Schriftsteller in Genf. Unter dem Titel "Aus Ost und West" (2 Bde., 1864-70) publizierte er Erzählungen und Gedichte, von denen die Mundartballaden "D's Chureihes Ursprung" und "D'r Friesenwäg" am meisten Anklang fanden.

Quellen und Literatur

  • Kosch, Deutsches Literatur-Lex. 13, 239 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 28.9.1830 ✝︎ 2.5.1884

Zitiervorschlag

Marti-Weissenbach, Karin: "Romang, Johann Jakob", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.11.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012220/2010-11-10/, konsultiert am 29.11.2020.