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JosefVilliger

17.3.1910 Oberrüti, 6.5.1992 Baden, reformiert, von Oberrüti und Niederrohrdorf. Sohn des Philipp, Landwirts, und der Elisa geborene Troxler. 1936 Marie Baur, Tochter des Josef. Lateinschule Mehrerau bei Bregenz, Lehrerseminar in Zug. Drei Jahre Gesamtschullehrer in Uezwil, während 37 Jahren Oberlehrer in Niederrohrdorf. Josef Villiger bezeichnete sich als Mundartsammler. Aus Wörtern, Redensarten und Sprüchen schuf er sprachspielerische Texte, die er auch am Radio vortrug. In seinen Gedichten und Erzählungen orientierte sich Villiger an modernen Autoren, wie etwa Bertolt Brecht. Seine besten Texte überzeugen als kritische Schlaglichter auf den idyllischen Schein einer ländlichen Welt. Obwohl Villiger bereits als Lehrer schrieb, publizierte er erst 1974-1983 seine sechs Bücher. 2007 erschienen unter dem Titel "Ifäll und Usfäll" seine gesammelten Werke.

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Lebensdaten ∗︎ 17.3.1910 ✝︎ 6.5.1992

Zitiervorschlag

Christian Schmid: "Villiger, Josef", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.02.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012367/2013-02-28/, konsultiert am 21.07.2024.