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HeinrichPfau

1426 Kappel am Albis, ab 1403 von Zürich. Vorher wohl Grosskellner, wurde Heinrich Pfau 1387 zum Abt des Zisterzienserklosters Kappel geweiht. In Pfaus Amtszeit war der Konvent mit 24 Priestermönchen und zusätzlichen Laienbrüdern am grössten. Wegen wirtschaftlicher Not mussten die Mönche zeitweise auf andere Klöster verteilt werden. 1403 wurden sie ins Bürgerrecht der Stadt Zürich aufgenommen. Unter Pfau wurden dem Kloster die Kirchen von Rifferswil, Neuheim und Kilchberg (ZH) mit den Filialen Rüschlikon und Wollishofen inkorporiert. 1415 nahm Pfau am Konzil von Konstanz teil. 1423 wurde er letztmals urkundlich erwähnt.

Quellen und Literatur

  • HS III/3, 257 f., 278 f.
Weblinks

Zitiervorschlag

Bless-Grabher, Magdalen: "Pfau, Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 01.02.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012877/2010-02-01/, konsultiert am 21.10.2021.