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Seppey

Weiler in der politischen Gemeinde Vulliens VD. 1250 Sépey, später Sépey-près-Vulliens, seit 1954 Seppey. Kirchlich untersteht Seppey der Pfarrei Syens. 1536-1798 gehörte Seppey zur Landvogtei Moudon, 1798-2006 zum Bezirk Oron. Ab dem 16. Jahrhundert bildete es eine eigene, von Vulliens getrennte Herrschaft, die ein Schloss und einen Gerichtshof mit einem Kastlan, einem Gerichtsschreiber und neun Geschworenen umfasste. Seppey befand sich nacheinander im Besitz der Familie de Vulliens, de Genève-Lullin und de Villarzel, ab 1668 der Clavel und ab 1759 der Burnand. Letztere verloren 1798 ihre Feudalrechte, behielten jedoch den Wohnsitz, in dem der Maler Eugène Burnand sein Atelier einrichtete.

Quellen und Literatur

  • C. Pasche, La contrée d'Oron, 1895 (Neudr. 1988)
  • R. Burnand, «Seppey», in RHV, 1957, 46-57

Zitiervorschlag

Meystre-Schaeren, Nicole: "Seppey", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.12.2010, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013166/2010-12-22/, konsultiert am 16.10.2021.