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EdgarQuinet

17.2.1803 Bourg-en-Bresse, 27.3.1875 Versailles, kath., Franzose. Sohn des Jérome, Anwalts, und der Marie-Anne-Eugénie geb. Rosat. 1) 1834 Minna Moré, 2) 1852 Hermione Asaki. 1826-38 Aufenthalte in Deutschland und Übersetzung von Texten Johann Gottfried Herders. 1841-46 und 1848-52 Prof. für Sprach- und Literaturgeschichte Südeuropas am Collège de France. 1848 und 1871 Mitglied der franz. Nationalversammlung. Nach Louis Napoléon Bonapartes Staatsstreich von 1851 hielt sich Q. bis 1858 in Brüssel auf. Nach zwei Aufenthalten in der Deutschschweiz 1857 und 1858 liess er sich in Veytaux und später in Territet nieder, bevor er 1870 nach Paris zurückkehrte. Im Schweizer Exil verfasste Q. sein Hauptwerk "La Révolution" (1865) und verkehrte mit Genfer Wissenschaftern wie Alphonse Favre und Alphonse de Candolle. Zweimal lehnte Q. eine Berufung an die Akad. Genf ab.

Quellen und Literatur

  • Œuvres complètes, 1989-90, (Neudr.)
  • Teilnachlässe in: BCUL, franz. Nationalbibliothek
  • M. Du Pasquier, Edgar Q. en Suisse, 1959
  • W. Aeschimann, La pensée d'Edgar Q., 1986
  • Francillon, Littérature 2, 280 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 17.2.1803 ✝︎ 27.3.1875

Zitiervorschlag

Hofmann, Anne: "Quinet, Edgar", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 12.04.2012, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013716/2012-04-12/, konsultiert am 27.11.2021.