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St. Meinrad

Kapelle, Gasthaus und Landwirtschaftsbetrieb auf dem Etzelpass im Viertel Egg der Gem. Einsiedeln SZ, im Besitz des Klosters Einsiedeln. Um 828 bis ca. 835 wohnte hier der Eremit Meinrad, bevor er sich im Finstern Wald niederliess, wo später das Kloster Einsiedeln gegründet wurde. Über den Pass führen die Pilgerstrassen des Jakobswegs aus Süddeutschland, Bayern und Tirol nach Einsiedeln. Neben Meinrads Wohnstatt entstand eine 1298 erw. Kapelle, in welcher nach der Legende das Herz des Heiligen bestattet wurde. Der Ort war bereits im MA Stätte religiöser Verehrung. 1697-98 führte Caspar Moosbrugger den Neubau der Kapelle aus. Nach einem Brand 1758 wurde sie wieder hergestellt und seither mehrmals restauriert. Auch das 1370 erw., 1758 ebenfalls abgebrannte Gasthaus S. wurde neu erbaut und 1981-83 letztmals restauriert.

Quellen und Literatur

  • O. Lang, Sankt Meginrat, 2000
  • Meginrat, Ausstellungskat. Einsiedeln, 2001
  • Kdm SZ NF 3/2, 2003, 338-356

Zitiervorschlag

Albert Hug: "St. Meinrad", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 21.01.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/015776/2011-01-21/, konsultiert am 09.02.2023.