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TristanSolier

4.7.1918 Pruntrut, 26.4.1998 Pruntrut, kath., von Rossemaison. Sohn des Paul Cuttat, Apothekers, und der Laure geb. Blétry (✝︎1918). Bruder des Jean Cuttat. Anne-Marie Terrier, Tochter des Marc, Lehrers an der Kantonsschule Pruntrut. Pharmaziediplom, Lizenziat in Anthropologie in Genf. Als wichtiger Exponent des jurass. Kulturlebens leistete S. Widerstand gegen die Einrichtung des eidg. Waffenplatzes in Bure und profilierte sich als Vorkämpfer des Kt. Jura. Er war der erste Offizier - er bekleidete den Rang eines Oberleutnants -, der wegen Dienstverweigerung aus polit. Gründen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde. 1950-60 und 1965-76 leitete er die Troupe des Malvoisins, die Theateraufführungen und Poesielesungen veranstaltete. S. schuf sich ausserdem als Fotograf und Ikonograf ("Anthologie jurassienne", 1964-65) einen Namen. Seine Erwerbsarbeit als Apotheker gab er auf, um sich als Maler, Illustrator, Lyriker und Herausgeber (Verlag Éditions du Pré-Carré) zu betätigen. Sein Werk, in dem sich Wort und Bild häufig zu einer poet. Einheit verbinden, ist durchdrungen von der Trauer um seinen Vater, seine Mutter, seine Stiefmutter sowie seine beiden Kinder, die alle auf dem Pruntruter Friedhof bei En Solier beigesetzt wurden.

Quellen und Literatur

  • Tristan S., Ausstellungskat. Pruntrut, 1988
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Variante(n)
Paul-Albert Cuttat (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 4.7.1918 ✝︎ 26.4.1998

Zitiervorschlag

Wyss, André: "Solier, Tristan", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.11.2010, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/016172/2010-11-09/, konsultiert am 03.12.2021.