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Maximus

Maximus wurde wohl 512/513 zum Bischof von Genf gewählt. Um 513 baute er in Annemasse bei Genf über den Trümmern eines römischen Tempels eine Kirche. Bei der Weihe hielt der mit ihm befreundete Erzbischof Avitus von Vienne, der auf der Rückreise von der Gründung der Abtei Saint-Maurice am 22. September 515 war, eine Predigt. Maximus nahm an den Konzilien von Epaone (517) und Lyon (zwischen 518 und 523) teil. Er riet Patricius Sigismund, Sohn des herrschenden Königs Gundobad, in Saint-Maurice ein Kloster zu gründen, um den Schutz des heiligen Mauritius für das burgundische Königreich zu gewinnen.

Quellen und Literatur

  • HS I/3, 65 f.
  • J. Favrod, Histoire politique du Royaume burgonde (443-534), 1997, 384
Weblinks

Zitiervorschlag

Ansgar Wildermann: "Maximus", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.10.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018427/2009-10-29/, konsultiert am 07.12.2022.