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WalterKoppenhan

1412 erstmals erw., 1439 letztmals. 1412 als Appenzeller Bote an der Tagsatzung mit dem Ersuchen bezeugt, Appenzell ins eidg. Landrecht aufzunehmen. 1422, 1424 und 1426-27 als Appenzeller Landammann belegt. 1426 wurde er nach Berneck gesandt, um den Zehntenbezug im Rheintal zu Gunsten der Abtei St. Gallen zu organisieren, obwohl jener durch Verpfändung dem Gf. von Toggenburg zustand. 1427 wurde K. als Landammann abgesetzt und als nicht mehr wahlfähig erklärt. Er hatte sich 1426 mit Ulrich Himmeli zusammengetan und verklagte die Eidgenossen wiederholt vor auswärtigen Gerichten; 1438 ermordete Himmeli K.s Nachfolger im Amt des Landammanns, Ulrich Häch, eine Tat, die vermutlich in Zusammenhang mit den Ereignissen von 1427 steht. 1439 zog K. seine Anschuldigungen zurück, und der Rat von Überlingen erklärte ihn zum ehrbaren Bürger der Stadt.

Quellen und Literatur

  • AWG, 178
  • AppGesch. 1
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1412 Letzterwähnung 1439