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Jean SamuelGuisan

29.3.1740 Avenches, 19.6.1801 Bern, ref., von Avenches. Sohn des Antoine und der Madeleine Renaud. 1) Julie Le Neuf de Beaubassin, aus einer Adelsfam. der Normandie, 2) Henriette Elisabeth G., Tochter des Siméon, Major von Avenches. Ausbildung als Zimmermann, um 1768 Mitarbeiter von Abraham Burnand, Ingenieur im Selbststudium. 1769 wanderte G. nach Guyana aus, erst nach Paramaribo (heute in Suriname) aus, dann nach Cayenne, wo er Infanteriehauptmann in franz. Diensten wurde und als Chefingenieur für hydraul. und landwirtschaftl. Arbeiten zuständig war. 1792 kehrte er nach Avenches zurück. 1798-1801 war G. Generalinspektor für Strassen- und Brückenbau der Helvet. Republik. In dieser Funktion untersuchte G. den Lauf von Reuss, Linth, Aare und Sense, entwarf Brücken, namentlich in Olten, und legte die neuen Strassen von Zürich nach Bremgarten (AG) und von Wettingen nach Baden an. Ritter des St.-Ludwig-Ordens.

Quellen und Literatur

  • Traité sur les terres noyées de la Guiane, 1788
  • Observations sur la construction, l'entretien e l'amélioration des chemins, notamment de ceux de traverse, 1800
  • Teilnachlässe in: ACV, BAR
  • C. Eynard, Le chevalier G., sa vie et ses travaux à la Guyane, 1844
  • Schweiz. Geschlechterbuch 7, 206 f.
  • H.-M. Gubler, «Jean Samuel G.s Projekt für eine Aarebrücke in Olten», in UKdm, 1972, 60-71
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