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vonLuterberg

Niederadliges Geschlecht, das die Burg L. (Gem. Fischingen) besass und im Dienst des Abtes von St. Gallen stand. Der erste Träger des Namens war Jakob (1259 erw.), vielleicht ein Nachfahre des 1229 und 1243 im Gefolge der Gf. von Toggenburg sich bewegenden Heinrich von Oberwangen. Jakobs Bruder Johannes hatte bis 1260 gemeinsam mit Heinrich von Iberg ein Lehen des Abtes zu Oberdürnten inne, was auf eine nähere Verwandtschaft hindeutet. 1296 verpfändete der Abt einem weiteren Johannes die Burg Singenberg, welche die Fam. 1337 weiterverkaufte. Nach 1340 führten die L. eine Fehde gegen Abt Hermann, in deren Verlauf ihre Burg zerstört wurde. 1416 gingen ihre Lehen an die Herren von Münchwil.

Quellen und Literatur

  • J.A. Pupikofer, Gesch. des Thurgaus 2, 1886, 491, 715
  • Die Wappenrolle von Zürich, hg. von W. Merz, F. Hegi, 1930, 68
  • Sablonier, Adel