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vonZezikon

Die Z., die sich auch Zezichoven nannten, waren Ministerialen der Gf. von Toggenburg, die im 13. Jh. als Zeugen auftraten, so 1205 Konrad in Augsburg und 1214 Ulrich, Leutpriester von Lommis, in St. Peterzell. Letzterer gilt unter dem Namen Ulrich von Zatzikhoven als Übersetzer des anglo-normann. Stoffs Lanzelet (um 1200), eines höf. Trivialromans in 9'444 Versen. 1228 war Eppo Zeuge in einem Vergleich zwischen den Gf. von Toggenburg und der Johanniterkomturei Tobel. Weitere Zeugen waren 1260, 1266 und 1270 Eppo, 1266 und 1272 Conrad, 1272 Walther sowie 1286 Eppo der Jüngere. Das Wappen und der Vorname Eppo weisen auf eine Verbindung zu den Ministerialen von Wildenrain und von Eppenstein hin.

Quellen und Literatur

  • UB TG 2-4
  • Die Wappenrolle von Zürich, hg. von W. Merz, F. Hegi, 1930, 107
  • Kdm TG 2, 1955, 394 f.

Zitiervorschlag

Trösch, Erich: "Zezikon, von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.04.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020425/2012-04-25/, konsultiert am 26.11.2020.