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Allamand

Wichtige Adelsfamilie aus der Dauphiné. Ein Zweig besass 1314-1364 die Herrschaften Aubonne und Coppet. 1314 verheiratete Guigue (1318), Herr von Valbonnais bei Grenoble, seinen minderjährigen Sohn Guillaume (um 1332) mit Agnès de Villars, Erbin von Aubonne und Coppet, und beglich die Schulden der Familie de Villars. 1316 beteiligte er sich am Friedensschluss zwischen Savoyen und dem Bischof von Lausanne. Auch die Söhne von Guillaume und Agnès, Humbert (1351) und Hugues (1364), Brüder von Arthaud (->), waren Herren von Aubonne und Coppet. Da sie keine männlichen Nachkommen hatten, wurden die Besitztümer der Allamand während mehr als einem halben Jahrhundert zum Streitobjekt zwischen den Familien von Grandson und von Greyerz. Otto III. von Grandson hatte Humberts Tochter Jeanne geheiratet, Rudolf von Greyerz deren Schwester Marguerite.

Quellen und Literatur

  • ACV, Nachlass
  • SSRQ VD A/I, 17-97
  • D.L. Galbreath, Inventaire des sceaux vaudois, 1937, 313
  • J. Tricou, Armorial et répertoire lyonnais 1, 1965, 53-56
  • HS III/2, 448, 554 f.
Kurzinformationen
Variante(n)
Alamandi

Zitiervorschlag

Jean-Daniel Morerod: "Allamand", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.06.2008, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020464/2008-06-16/, konsultiert am 13.07.2024.