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Legler

Altes Glarner Ratsgeschlecht, verbürgert in ref. Linien in Diesbach, Hätzingen, Linthal, Schwanden und Glarus, in kath. Linie, die im ausgehenden 18. Jh. verschwand, auch in Näfels. Während Letztere versch. Landesämter für das kath. Land ausübten, wirkten die ref. L. als Ratsherren, Seckelmeister oder Landvögte und sie nahmen z.B. mit David (->) auch Regierungsämter ein. Die L. gehörten aber nicht zu den regierenden Geschlechtern. Sie waren v.a. Bauern, Söldner und vereinzelt auch Soldoffiziere wie Thomas (->) und sein Sohn Gottlieb Heinrich (->). Grosse Bedeutung erlangten die Angehörigen des Industriellenzweiges der L., die ein Textilunternehmen in Ponte San Pietro bei Bergamo errichteten und auch noch zu Beginn des 21. Jh. betrieben.

Quellen und Literatur

  • I. Tschudi-Schümperlin, J. WintelerWappenbuch des Landes Glarus, 1937, 51
  • F. Stucki, 50 alte Glarner Fam., 1989, 53 f.