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Heinrich RudolfMeili

13.3.1827 Binningen, 23.8.1882 Binningen, ref., von Stallikon. Sohn des Heinrich und der Katharina geb. Rufer. 1853 Katharina Brüderlin geb. Riggenbach, Tochter des Johann Jakob. Lehrjahre als Holzbildhauer in Arlesheim und Freiburg, für kurze Zeit an der Kunstakad. München unter Ludwig Michael von Schwanthaler, nach dessen Tod 1848 Rückkehr nach Binningen. Ab Beginn der 1860er Jahre Lehrer an der Basler Zeichenschule. Zahlreiche dekorative Arbeiten als Bildhauer, so die monumentalen Gruppen "Handel" und "Industrie" für den Basler Centralbahnhof (1863, später zerstört) oder die Masken an der Bank in Basel (um 1858), ferner ein Denkmal für die verschütteten Kinder von Hellikon auf dem dortigen Friedhof sowie solid-klassizist. Büsten, z.B. jene des Johann Caspar von Orelli 1852 in der Aula des Zürcher Polytechnikums. Unter M.s Werken nach fremden Entwürfen ist v.a. die Brunnenfigur "Elisabeth von Thüringen" (1861-63) in Basel nach einem Gemälde von Hans Holbein dem Älteren bedeutend.

Quellen und Literatur

  • SKL 2, 352
  • J. Gantner, A. Reinle, Kunstgesch. der Schweiz 4, 1962
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Lebensdaten ∗︎ 13.3.1827 ✝︎ 23.8.1882

Zitiervorschlag

Ulrich, Dieter: "Meili, Heinrich Rudolf", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.10.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022515/2008-10-22/, konsultiert am 21.01.2021.