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Franz CarlStauder

um 1660/64, 25.11.1714 Solothurn, kath.; Sohn des Johann Jacob, Malers und Bildhauers. 1) Salomea Schmid, 2) Esther Kündig, 3) Maria Barbara Mathis. Vermutlich Lehre bei seinem Vater, der um 1676 wahrscheinlich aus der Schweiz nach Ochsenhausen (Oberschwaben) zog. Ab 1686 in Konstanz belegt. S. war in militär. Diensten, desertierte und liess sich Anfang der 1690er Jahre in Oberwil im Fürstbistum Basel nieder. 1691 war er für das Kloster St. Urban sowie in der Wallfahrtskirche Birnau am Bodensee tätig. Ab 1701 lebte er in Solothurn. Regelmässige Aufenthalte in Salem und Überlingen. S. schuf u.a. 1703 das Hochaltarblatt für die Jesuitenkirche Solothurn und 1709 die Seitenaltarblätter für die Abteikirche Rheinau. Seine in der Schweiz ausgeführten Arbeiten gehören zu den Hauptwerken der Altarbildmalerei um 1700.

Quellen und Literatur

  • T. Onken, Der Konstanzer Barockmaler Jacob Carl S., 1694-1756, 1972
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Lebensdaten ∗︎ um 1660/64 ✝︎ 25.11.1714

Zitiervorschlag

Bhattacharya, Tapan: "Stauder, Franz Carl", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 07.11.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/022654/2012-11-07/, konsultiert am 05.08.2021.