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AloisSustar

14.11.1920 Grmada (Gem. Trebnje, Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, heute Slowenien), 29.6.2007 Ljubljana, kath., Slowene, ab 1966 von Schwyz. Sohn des Alojzij, Bauern, und der Marija geb. Kukenberger. Matura am bischöfl. Gymnasium St. Stanislaus in Ljubljana, 1941-46 Philosophie- und Theologiestud. in Rom, 1949 Promotion. 1946 Priesterweihe. Lungenkur in der Schweiz, dank Mäzenen 1949-51 Kaplan in St. Moritz. 1951-63 Philosophie- und Religionslehrer am Kollegium Maria Hilf in Schwyz. 1963-68 Prof. für Moraltheologie und Regens des Priesterseminars Chur, 1968-76 Bischofsvikar. Grosse Publikations- und Vortragstätigkeit, 1968-70 Redaktionsmitglied der "Schweiz. Kirchenzeitung". S. stand im Ruf, den Bischof und die Diözese Chur zu lenken. Als Präs. der Churer Synode 72 brachte er diese zu einem guten Abschluss. 1971-76 war S. Generalsekr. des Rats der europ. Bischofskonferenzen. 1977 kehrte er ins Erzbistum Ljubljana zurück, wo er 1980-97 als Ebf. und Metropolit und 1983-97 als Präs. der slowen. Bischofskonferenz wirkte. 2001 slowen. Staatspreis für seine Verdienste beim Aufbau eines unabhängigen slowen. Staats.

Quellen und Literatur

  • Gewissensfreiheit, 1967
  • (Hg.) Friede als Auftrag, 1968
  • Alojzij Š.: bibliografija, 1990
  • Dei voluntatem facere, 1995
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Lebensdaten ∗︎ 14.11.1920 ✝︎ 29.6.2007