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RodolfoMengotti

16.6.1828 Poschiavo, 8.4.1906 Poschiavo, kath., von Poschiavo. Sohn des Bernardo, Arzts, und der Francesca geb. Quadrio, Tochter des Cristoforo, aus dem Veltlin. 1858 Teresa Albrici, Tochter des Andrea, Arzts, von Poschiavo. Fünftes von 17 Kindern. Nach dem Primarlehrerpatent am Seminar in Chur 1848 unterrichtete M. zehn Jahre am Institut Menghini in Poschiavo. 1861 ging er nach Ostpreussen, wo er einen Landwirtschaftsbetrieb eines Junkers verwaltete; 1868 kehrte er in die Heimat zurück und engagierte sich einige Jahre in einer Möbelfabrik in Tirano. M. war Friedensrichter, Gemeindeschreiber und 1881-82 Podestà von Poschiavo. Mehrmals sass er als Liberaler im Bündner Gr. Rat. 1882-97 war er Zolleinnehmer in Campocologno. Seine letzten Jahre widmete M. Literaturstudien und der Poesie. Sie erschienen v.a. in der Zeitung "Il Grigione italiano", wo er Redaktor war. Er übersetzte auch Simon Lemnius' "De bello raetico" (ital. "Reteide"), ein lat. Gedicht in Hexametern über die Schlacht an der Calven 1499.

Quellen und Literatur

  • A.M. Zendralli, Il Grigioni italiano e i suoi uomini, 1934, 52-55
  • Scrittori della Svizzera italiana, 1936, 557-559
  • R. Bornatico, Pubblicisti, scrittori e poeti di Valposchiavo nei Grigioni, 1985, 40 f.
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Lebensdaten ∗︎ 16.6.1828 ✝︎ 8.4.1906