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Zumbühl

Nidwaldner Landleutegeschlecht von Wolfenschiessen, mit Ablegern in Büren (Gem. Oberdorf), 1391 erstmals erwähnt. Die Fam. stellte häufig Richter und Ratsherren sowie in Wolfenschiessen zahlreiche Kirchmeier. Ulrich amtierte 1435-42 als Nidwaldner Landammann, Heinrich 1486-1500. Anton (1687) war im 18. Jh. während 55 Jahren Landläufer. Viele Angehörige des Geschlechts wählten geistl. Berufe. In der Neuzeit waren Melchior (1829-79, Amtszeiten 1874-77 und 1879), die Brüder Anton (->), Josef (1868-1932, Amtszeit 1910-25) und Alois (1877-1952, Amtszeit 1931-34) sowie Josef (1883-1974, Amtszeit 1925-34) und Norbert (->) Regierungsräte. Rolf (1933) zeichnete sich als Mundartlyriker aus.

Quellen und Literatur

  • Nidwaldner Volksbl., 28.6.1879; 17.9.1932; 11.6.1952; 20.2.1974
  • Wolfenschiessen, 1977
Kurzinformationen
Variante(n)
Ambühl
Zumbiel
Zum Büel

Zitiervorschlag

Steiner, Peter: "Zumbühl", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.02.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/024095/2013-02-11/, konsultiert am 27.11.2020.