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Imesch

Die ab dem 13. Jh. in der Gem. Zeneggen bekannte Fam. wird nach dem Weiler Esch, ihrem damaligen Wohnort, benannt (Im Esch, später I.). Sie ist nicht zu verwechseln mit der aus der gleichen Gem. stammenden Fam. Im Eich. Die I. verbreiteten sich im 19. Jh. nach Bürchen, Mörel, Filet, Brigerbad (heute Brig-Glis) und Termen. Der Zweig von Mörel brachte mehrere Priester hervor, u.a. den Sittener Domherrn Dionys (->). Im 20. Jh. erwarb die Fam. das Bürgerrecht von Siders, wo Oberst Léopold (->) eine blühende Weinhandlung aufbaute, und jenes von Sitten, wo Léopolds Neffe Emil (1899-1972) als Grossrat und Stadtpräs. wirkte. Ein Zweig übersiedelte in die USA. Hier wurde John Joseph (1931) 1973 Assistent des Kardinal-Ebf. von Detroit und 1979 Bf. des Bistums Joliet in Illinois.

Quellen und Literatur

  • Neues Walliser Wappenbuch 1, 1974, 134 f.

Zitiervorschlag

Truffer, Bernard: "Imesch", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.01.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/025121/2007-01-26/, konsultiert am 30.09.2020.