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GottliebKoller

22.2.1823 Winterthur, 11.7.1900 Bern, vermutlich reformiert, von Winterthur. Sohn des Jakob, Bäckers, und der Maria Magdalena Regula geborene Corrodi. 1) 1855 Emma Burckhardt, 2) 1870 Susanna Ida Stauder. Industrieschule Zürich, 1842-1845 Ecole centrale des arts et manufactures Paris, Diplom als Eisenbahningenieur. 1845-1851 Bahnbaupraxis in Frankreich, 1850-1852 erster Chef des neuen technischen Eisenbahnbüros (heute Bundesamt für Verkehr). Nachdem die Bundesversammlung den Bahnbau Privaten und die Konzessionshoheit den Kantonen überlassen hatte, war Gottlieb Koller bei der Schweizerischen Centralbahn 1853-1862 Bauleiter der Linien Basel-Olten-Luzern und Olten-Bern. Als beratender Ingenieur gehörte er zum engeren Stab des Gotthardkomitees (1860-1871) und zum Gotthardausschuss. 1872-1879 war er Inspektor der Gotthardbahnbauten im Eidgenössischen Eisenbahndepartement, 1877 Delegierter des Bundesrats an der internationalen Gotthardkonferenz, 1884-1900 Verwaltungsrat der Gotthardbahngesellschaft. Koller erwarb sich um den Bau der Gotthardbahn bedeutende Verdienste.

Quellen und Literatur

  • NZZ, 23.7.1900
  • H.G. Wägli, «Gottlieb Koller (1823-1900)», in Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik 69, 2001, 43-54
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 22.2.1823 ✝︎ 11.7.1900

Zitiervorschlag

Sarah Brian Scherer: "Koller, Gottlieb", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.08.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026188/2007-08-23/, konsultiert am 22.07.2024.