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Maria Agatha JosefaZumstein

1630 Alpnach, 22.6.1701 Sarnen, kath., von Giswil oder Lungern. Tochter des Balthasar und der Katharina Michel. 1647 Profess im Benediktinerinnenkloster Sarnen, dort 1682 Wahl zur Äbtissin. Erwerb der Reliquien des Katakombenheiligen Justus, dafür Errichtung dreier neuer Altäre in der Klosterkirche, Translationsfeier am 12.5.1686 unter der Leitung des Engelberger Abts Gregor Fleischlin, der den Justus-Altar gestiftet hatte. 1687 Erweiterung der Kirche nach Plänen von Caspar Moosbrugger und Einbau einer neuen Orgel. Aus dieser Zeit stammt das heutige Kirchenportal mit dem hölzernen Vordach und den geschnitzten Pfeilern. 1692 Resignation. Z. war die erste Äbtissin, deren Tod nicht mehr ins Engelberger Nekrologium, sondern ins hauseigene Totenbuch eingetragen wurde.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 1753
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Lebensdaten ∗︎ 1630 ✝︎ 22.6.1701

Zitiervorschlag

De Kegel, Rolf: "Zumstein, Maria Agatha Josefa", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 21.02.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026578/2014-02-21/, konsultiert am 02.12.2020.