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Philipp Friedrich WilhelmVogt

8.2.1789 Hausen bei Giessen, 1.2.1861 Bern, ref., aus Hessen, ab 1846 von Erlach. Sohn des Philipp Heinrich Balthasar, Pfarrers, und der Elisabetha Sophia Philippine Sartorius. 1816 Louise Follenius, Tochter des Christoph, Justizbeamten. Nach einem Medizinstud. in Würzburg und Giessen promovierte V. 1812 in Giessen und wurde hier 1813 Prosektor, 1814 ao. und 1817 o. Professor. Als Anhänger freiheitl. Ideen entzog er sich der polit. Verfolgung durch die Annahme der Berufung an die neu gegr., liberale Univ. Bern, wo er von 1834 bis zu seinem Tod als o. Prof. für innere Medizin (Pathologie, Therapie, Klinik) und als Direktor der medizin. Klinik am Inselspital wirkte. Ferner war er 1835-36 Rektor. V.s "Lehrbuch der Pharmakodynamik" (1821, 4. Aufl. 1838) galt für seine Zeit als vorbildlich. Mit seiner Schrift "Der Kurort Hof-Ragatz in der Schweiz" (1857) trug er zum Aufschwung von Bad Ragaz bei.

Quellen und Literatur

  • D.J. Obes, Philipp Friedrich Wilhelm V. (1789-1861), 2008
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