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KarlBrunner

25.1.1796 Bern, 22.3.1867 Bern, reformiert, von Bern. Sohn des Samuel, Grossrats und Gutsbesitzers, und der Maria Leüw. Bruder des Samuel Brunner. Maria Klara Charlotte Otth. 1816 Abschluss der Apothekerlehre und Eintritt in die Schweizerische Naturforschende Gesellschaft. Pharmaziestudium in Bern, Berlin, Göttingen und Paris, Dr. phil. Ab 1821 ordentlicher Professor der Chemie an der Akademie Bern, 1834-1861 ordentlicher Professor der Chemie und Pharmazie an der Universität Bern, 1838-1842 Dekan, 1836-1837 Rektor. Karl Brunner gründete (1819) und modernisierte das Chemische Laboratorium und ging in Forschung und Unterricht neue Wege. Als Erster erhielt er 1857 Mangan in kompakter, metallischer Form. Als Landschaftsmaler war Brunner ab 1837 Mitglied der Bernischen Künstlergesellschaft. 1835 Ehrendoktor der Universität Basel.

Quellen und Literatur

  • Graphische Sammlung ETH Zürich, Zürich, künstlerischer Nachlass
  • B. Strahlmann, «Carl Emanuel Brunner (1796-1867) und die Anfänge des chemischen Unterrichts an der Berner Hochschule», in Chimia 21, 1967, 566-572
  • Die Dozenten der bernischen Hochschule, 1984
  • Hochschulgeschichte Berns 1528-1984, 1984
Weblinks
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Kurzinformationen
Variante(n)
Carl Emanuel Brunner (Taufname)
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 25.1.1796 ✝︎ 22.3.1867

Zitiervorschlag

Steffen Gerber, Therese: "Brunner, Karl", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.01.2020. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/028792/2020-01-09/, konsultiert am 06.05.2021.