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Jean-JacquesMercier

Tempera auf Leinwand von Louis Rivier, um 1915 (Collection de l'université de Lausanne; Fotografie Claude Bornand).
Tempera auf Leinwand von Louis Rivier, um 1915 (Collection de l'université de Lausanne; Fotografie Claude Bornand).

4.5.1859 Lausanne, 6.10.1932 Siders, Freikirche des Kt. Waadt, von Lausanne und ab 1928 von Siders. Sohn des Jean-Jacques (->) und der Laure Marcel. Enkel des Félix Marcel 1881 Marie de Molin, Tochter des Georges de Molin. 1875-81 Stud. der Naturwissenschaften in Lausanne, Praktika und Vorlesungen in Deutschland. 1881 trat M. ins Familienunternehmen ein und übernahm 1887 die Geschäftsleitung. Als die Gerberei 1898 ihren Betrieb einstellte, wandte er sich der Vermögensverwaltung und dem Mäzenatentum zu. M. amtierte 1890-1905 als liberaler Gemeinderat (Legislative) in Lausanne, 1889-93 als Waadtländer Grossrat. Seinen Ruhestand verbrachte er in Siders, wo er 1906-08 das Schloss Pradegg erbauen liess. In dem heute Château M. genannten Gebäude wird seine Kunstsammlung ausgestellt (Werke von Ernest Biéler, Louis Rivier, chines. und japan. Kunst). Verwaltungsrat u.a. der Bahngesellschaft Lausanne-Ouchy und der Eaux de Bret. 1925 Dr. h.c. der Univ. Lausanne. Major.

Quellen und Literatur

  • Nachlässe in: ACV, StadtA Lausanne
  • L. Polla, Rues de Lausanne, 1981, 154 f.
  • P. Ruedin, Le château de la famille M.-de Molin à Sierre, 1998
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 4.5.1859 ✝︎ 6.10.1932