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Carl WalterLiner

17.8.1914 St. Gallen, 19.4.1997 Appenzell, christkath., von St. Gallen. Sohn des Carl August (->). 1944 Käthi Rüf, Tochter des Johann, Betriebsleiters. Schwager des Heinrich Gebert. Ab 1930 Grafikerlehre bei Trüb in Aarau (abgebrochen), danach Malerlehre beim Vater. 1937-39 Studienaufenthalte in Ägypten, Rom, Florenz und Paris. In Paris besuchte L. die Ecole des Beaux-Arts und die Académie de la Grande Chaumière und lernte Künstler und Werke der franz. Moderne kennen. 1939 Rückkehr in die Schweiz, 1944 Niederlassung in Zürich. Reisen u.a. nach Algerien, Korsika, Spanien und Italien. Ab 1954 abwechselnd in Appenzell, Paris und Südfrankreich künstlerisch tätig. L. malte v.a. Landschaften, Porträts und Stillleben. Ende der 1940er Jahre wandte er sich vom väterlich beeinflussten Impressionismus ab und widmete sich neu dem Expressionismus und der abstrakten Malerei der Zürcher Konkreten. 1983 Prix du bimillénaire der Stadt Arles, 1984 Kulturpreis der Stiftung Pro Innerrhoden.

Quellen und Literatur

  • LAA, Landeskundl. Materialienslg.
  • Museum L., Appenzell
  • BLSK, 641 f.
  • Carl Walter L., Ausstellungskat. Appenzell, 2000
  • Hans Arp, Carl Walter L., Ausstellungskat. Locarno, 2003
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Lebensdaten ∗︎ 17.8.1914 ✝︎ 19.4.1997