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AlbertRilliet-de Candolle

5.2.1809 Genf, 30.10.1883 Bellevue, ref., von Genf. Sohn des Albert-Louis Rilliet, Staatsrats, und der Albertine geb. Pictet. Bruder des Frédéric Rilliet (->), Enkel des Marc-Auguste Pictet, Urenkel des Louis Necker, Neffe des Louis Rilliet-de Constant (->). 1835 Amélie de Candolle, Tochter des Jacob-Michel, Bankiers. 1828-32 Theologiestud. in Genf. 1844-46 Prof. für Literatur an der Akad. Genf (von den Radikalen abgesetzt). 1849 Mitgründer und bis 1857 Direktor des Freien Gymnasiums. R. publizierte Übersetzungen und Exegesen des Neuen Testaments. Er arbeitete an der Edition von Johannes Calvins Werken mit und schrieb für versch. konservative Zeitungen und Zeitschriften ("Le Fédéral", "Bibliothèque universelle" und "Journal de Genève"). Sein Hauptinteresse galt aber der Geschichte. Er edierte versch. Quellentexte und verfasste Abhandlungen dazu, insbesondere über den ersten Aufenthalt von Calvin in Genf und den Prozess gegen Michel Servet.

Quellen und Literatur

  • Livre du Recteur, 5, 340
  • J. Rilliet, Six siècles d'existence genevoise: les R. (1377-1977), 1977
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Zitiervorschlag

Mottu-Weber, Liliane: "Rilliet-de Candolle, Albert", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.11.2010, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/032252/2010-11-11/, konsultiert am 04.12.2020.