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Giuseppe Maria LuigiArtari

9.1.1780 Arogno, 15.12.1859 Verrès (Aostatal), katholisch, von Campione d'Italia und Arogno. Sohn des Alessandro Artari, Malers, und der Prudenza geborene Verda. 2) Maria Elisabetta Caterina Bezzola, Tochter des Podestà von Arogno. Die erste Ausbildung in Malerei, die Giuseppe Maria Luigi Artari an der Akademie Brera in Mailand absolvierte, erhielt er von seinem Vater. Über die Umstände, warum er ins Aostatal kam, ist nichts bekannt. Er führte dort 1816-1818 die Malarbeiten in der Pfarrkirche von Issogne und der Kirche von Montjovet aus. Um 1823 arbeitete er in Challand-Saint-Victor. Artari hatte sich auf einen schlichten, religiösen Malstil spezialisiert und seine Bilder sollten einzig der Hingabe im Glauben dienen. Die erst seit kurzem ihm zugeschriebenen, 1800-1810 entstandenen Fresken in der Villa Martinet in Bibian passen mit ihrer mythologischen und überhöhenden Ikonografie im Grunde nicht zu seinem übrigen Werk. 1832 liess er sich definitiv in Verrès nieder, sein Haus ist heute noch im alten Ortskern zu finden. 1840-1850 führte er Arbeiten in zahlreichen Kirchen und Kapellen im ganzen Tal aus, zum Beispiel die Dekoration der Kapelle des heiligen Gratus in der Kathedrale von Aosta (1841, mit Casimiro Vicario), in Nabian bei Challand-Saint-Victor (1844) und in Pila bei Brusson. 1844-1848 schmückte er die Kirche von Verrès aus, die 1912 von seinem Sohn Augusto, vielleicht auch von seinem Sohn Alessandro, neu gestaltet wurde.

Quellen und Literatur

  • Privatarchiv in Fénis (I), Gemälde und Zeichnungen
  • S. Barberi, «Pittori valdostani d'un tempo», in Quaderni d'arte della Valle d'Aosta 9, 1991, 54-57
  • L. Pizzi, «Albertolli e Artari: costruttori e artisti ticinesi in Valle d’Aosta nei secoli XVIII e XIX», in Bollettino storico della Svizzera italiana 104, 2001, 57-100
Weblinks
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 9.1.1780 ✝︎ 15.12.1859

Zitiervorschlag

Pedrini Stanga, Lucia: "Artari, Giuseppe Maria Luigi", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.04.2009, übersetzt aus dem Italienischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041712/2009-04-22/, konsultiert am 23.09.2020.