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GretiCaprez-Roffler

Greti Caprez-Roffler als 25-Jährige kurz vor der Wahl zur Pfarrerin in Furna und 1966 bei einer Hochzeit in Nufenen (Nachlass Caprez-Roffler).
Greti Caprez-Roffler als 25-Jährige kurz vor der Wahl zur Pfarrerin in Furna und 1966 bei einer Hochzeit in Nufenen (Nachlass Caprez-Roffler).

17.8.1906 St. Antönien, 19.3.1994 Chur, reformiert, von Furna. Tochter des Josias Roffler, Pfarrers, und der Betty geborene Luk, Pfarrfrau. Gian Caprez, Pfarrer. Nach der Kantonsschule in Chur studierte Greti Roffler ab 1925 zunächst Altphilologie, dann Theologie an der Universität Zürich und legte das Staatsexamen ab. 1930 hielt sie sich in Brasilien auf. Gegen den Widerstand der Bündner Synode wurde sie 1931 zur Pfarrerin von Furna gewählt. Die offizielle Zulassung der Frauen zum Pfarramt erfolgte im Kanton Graubünden erst 1965. 1941 wurde sie gemeinsam mit ihrem Gatten zum Pfarrdienst an den Bündner kantonalen Anstalten berufen. Nach der Ordination im Zürcher Grossmünster 1963 war Greti Caprez-Roffler bis 1970 Pfarrerin in Nufenen und Hinterrhein.

Quellen und Literatur

Von der Redaktion ergänzt
  • Caprez, Christina: Die illegale Pfarrerin. Das Leben von Greti Caprez-Roffler 1906-1994, 20203.
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Kurzinformationen
Variante(n)
Greti Caprez (Ehename)
Greti Roffler (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 17.8.1906 ✝︎ 19.3.1994

Zitiervorschlag

Wanner, Kurt: "Caprez-Roffler, Greti", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.01.2021. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/042401/2021-01-22/, konsultiert am 20.09.2021.