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MichaelToxites

19.7.1514 Sterzing (Tirol), Anfang 1581 Hagenau (Elsass), ab 1541 Bürger von Strassburg. Mehrmals verheiratet. 1532 Bakkalaureus Artium in Tübingen, 1542 Magisterwürde in Wittenberg, Schüler Philipp Melanchthons. Ab 1537 Lateinlehrer in Bad Urach (Württemberg), nach seiner Vertreibung 1540 bei Simon Grynaeus in Basel. 1542-45 Lateinlehrer in Strassburg, 1545, 1546 und 1548-49 Aufenthalte in Basel, Kontakt zu Bonifacius Amerbach, 1549-51 Schulmeister in Brugg, Beziehungen zu Heinrich Bullinger und Thomas Platter. 1551-56 medizin. Studien in Strassburg, 1556-60 Oberaufseher des Pädagogiums und Lehrer an der Universität in Tübingen, ab 1560 wieder in Strassburg, 1562 Dr. med., ab 1574 in Hagenau. T. beschäftigte sich v.a. mit Alchemie und paracels. Medizin und gab u.a. Werke von Paracelsus, Aristoteles und Cicero heraus. 1544 poeta laureatus.

Quellen und Literatur

  • C. Schmidt, Michael Schütz genannt T., 1888 (mit Werkverz.)
  • Der Frühparacelsismus, hg. von W. Kühlmann, J. Telle, Bd. 2, 2004
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Variante(n)
Michael Schütz (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 19.7.1514 ✝︎ Anfang 1581

Zitiervorschlag

Leo Gantenbein, Urs: "Toxites, Michael", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.06.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/042851/2011-06-27/, konsultiert am 01.08.2021.