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MangThöning

um 1460, 1517. Sohn des Thomas, aus Bayern, Eisenschmieds im Laufen (Gemeinde Neuhausen am Rheinfall). Nach dem Tod des Vaters (um 1478) erbten Mang Thöning und seine Geschwister die Eisenschmiede. Thöning diente als Söldner im Heer König Maximilians I. Als dessen Sohn Philipp 1488 in Gent gefangen gehalten wurde, konnte er durch einen listig-kühnen Einfall Thönings befreit werden. Dafür wurde Thöning in den erblichen Adelsstand erhoben, zum Ritter geschlagen und mit einem Wappenbrief und einer jährlichen Pension belohnt. Sein Geschlecht erhielt zwei Stipendien für die Hochschule in Freiburg im Breisgau. 1493 baute er in Schaffhausen ein stattliches Haus (heute Mang-Thöning-Haus). Wegen des Streits Schaffhausens mit den Herren von Stoffeln um Thayngen wurde er als Gesandter an den kaiserlichen Hof zu Maximilian I. geschickt.

Quellen und Literatur

  • H.W. Harder, Der Rheinfall und seine Umgebung, 1864, 46-49
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ um 1460 ✝︎ 1517

Zitiervorschlag

Christian Baertschi: "Thöning, Mang", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.10.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/042999/2013-10-29/, konsultiert am 25.07.2024.