de fr it

WernerKohler

15.3.1920 Solothurn, 21.8.1984 Chur, ref., von Landiswil. Sohn des Werner, Heilsarmeeoffiziers, und der Katharina geb. Suter. 1948 Nelly Margarete Scherrer. Theologiestud. in Basel bei Karl Barth und in Zürich bei Emil Brunner, 1963 Promotion an der Univ. Zürich. 1950-54 Pfarrer in Waldstatt. 1954-59 im Auftrag der Schweiz. Ostasienmission (Soam) in Kyoto. 1962-65 Lehrstuhlvertretung in Heidelberg. 1965-69 Prof. der Dôshisha-Univ. in Kyoto und Hausvater des 1965 von der Soam, dem Hilfswerk der Evang. Kirchen und japan. Partnern gegr. Hauses der Begegnung, einer interkulturellen, interreligiösen Begegnungsstätte für Studierende. 1969 Ruf an die Kirchl. Hochschule Berlin, 1975 an die Univ. Mainz als Prof. für Missionstheologie und Religionswissenschaft. In versch. Schriften, die postum erschienen, vertrat K. eine neue Sicht der christl. Mission.

Quellen und Literatur

  • "Mitten im Tod - vom Leben umfangen", hg. von J. Hesse, 1988, (mit Bibl. und Werkverz.)
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 15.3.1920 ✝︎ 21.8.1984

Zitiervorschlag

Klopfenstein, Eduard: "Kohler, Werner", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.10.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043968/2008-10-28/, konsultiert am 03.12.2020.