de fr it

HansErlenmeyer

Fotografie von einer Presseagentur, um 1950 (Universitätsbibliothek Basel).
Fotografie von einer Presseagentur, um 1950 (Universitätsbibliothek Basel).

20.3.1900 Strassburg, 29.5.1967 Basel, ref., urspr. Deutscher, ab 1934 von Basel. Sohn des Emil (1864-1921), Prof. für organ. Chemie, und der Elisabeth geb. Moser. Enkel des Emil (1825-1909), Prof. für allg. Chemie. 1) Elsa Oechslin, 2) Marie Louise Binder. Stud. der Chemie an den Univ. Jena und Berlin, 1922 Promotion, 1927 Habilitation. Ab 1922 war E. in Berlin, dann am Institut für anorgan. Chemie der Univ. Basel Assistent, 1929 wurde er Lehrbeauftrager für spezielle und angewandte anorgan. Chemie an der Univ. Basel, 1933 ao. Prof., 1941-67 o. Prof. und Institutsvorsteher. E. veröffentlichte in seinen Forschungsgebieten Struktur- und Immunochemie rund 500 Publikationen. Er machte sich insbesondere verdient in der Grundlagenforschung einer Chemotherapie der Tuberkulose. E. sammelte Kunstgegenstände aus Mesopotamien und Griechenland und war auch Leihgeber des Antikenmuseums Basel. Der Erlös von rund vier Mio. Franken aus der Versteigerung seiner Sammlung kam 1990 der E.-Stiftung zugute, die sich für den Umweltschutz einsetzt.

Quellen und Literatur

  • Biogr. Lex. verstorbener Schweizer 6, 1969, 289
  • H. Bloch, «Prof. Dr. phil. Hans Erlenmeyer 1900-1967», in Basler Stadtbuch, 1969, 37-40
  • B. Prijs, Chymia Basiliensis, 1983, 115
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 20.3.1900 ✝︎ 29.5.1967