de fr it

MarcelloViotti

29.6.1954 Vallorbe, 16.2.2005 München, katholisch, von Gressy (heute Gemeinde Yverdon-les-Bains). Sohn des Valentin Georges, Schmieds, und der Annita geborene Benevolo. 1982 Marie-Laurence Geneviève Jacqueline Bret, Violonistin, Tochter des Marc Jean Joseph. Marcello Viotti studierte in Lausanne Gesang, Klavier und Cello, dann wirkte er als Dirigent. Er ging 1982 siegreich aus dem Gino-Marinuzzi-Dirigentenwettbewerb in San Remo hervor, wurde 1985 ständiger Gastdirigent am Teatro Regio in Turin, 1987 künstlerischer Leiter der Oper Luzern und 1990 Generalmusikdirektor in Bremen. 1991-1995 leitete er zudem das Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks. 1993 wurde er Erster Gastdirigent der Deutschen Oper Berlin, 1996-1999 war er Hauptdirigent des Sinfonieorchesters des Mitteldeutschen Rundfunks. 2002 folgte seine Ernennung zum Direttore musicale des Grand Teatro la Fenice in Venedig. Viotti war im Konzertsaal und in der Oper ein weltweit gefragter Gastdirigent. 2004 Österreichischer Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst.

Quellen und Literatur

  • TLS, 2012 f.
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 29.6.1954 ✝︎ 16.2.2005

Zitiervorschlag

Christoph Ballmer: "Viotti, Marcello", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.08.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/048759/2012-08-15/, konsultiert am 25.07.2024.