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Anna BarbaraGiezendanner

29.5.1831 Bendel (Gem. Ebnat-Kappel), 18.10.1905 Hemberg, ref., von Hemberg. Tochter des Josef, Landwirts, Lehrers und Gemeinderats. 1861 Ulrich Aemisegger, Schuhmacher und Landwirt. Eine erste Anleitung im Schreiben und Zeichnen erhielt G. von ihrem Vater. In Lichtensteig arbeitete sie beim Lithografen Johann Georg Schmied. Bis zum Tod ihres Mannes 1873 malte G. nur wenig. Danach verdiente sie den Familienunterhalt u.a. mit Handweberei, Zeichnen von Veduten, Malen von Senntumsbildern, Bauernhäusern, Dörfern, Andenkenblättern und Albumbildern. Ab 1880 führte sie ein Wanderleben, 1901-04 wohnte sie in Rheineck, 1904 bis zu ihrem Tod im Armenhaus von Hemberg. Als erste Frau schuf G. ein bedeutendes Werk der Toggenburger und Ostschweizer Bauernmalerei.

Quellen und Literatur

  • H. Büchler, Babeli, 2004
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Anna Barbara Aemisegger (Ehename)
Babeli Giezendanner
Lebensdaten ∗︎ 29.5.1831 ✝︎ 18.10.1905