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Estévenens

Ehem. polit. Gem. FR, Glanebez., seit 2003 Teil der polit. Gem. Vuisternens-devant-Romont. Am rechten Ufer der Neirigue. 1403 Estevenes. 1811 199 Einw.; 1850 188; 1870 235; 1900 192; 1950 186; 1980 116; 2000 123. Eine ausgedehnte galloröm. Siedlung wird erstmals 1886 erwähnt (Côte à Maillan). E. gehörte den Gf. von Greyerz, bevor es 1274 an Gf. Philipp I. von Savoyen, 1341 an Boniface de Châtillon, an Aymon de Corbières und 1363 an François de Combremont überging. Die Savoyer waren Lehensherren der Herrschaft E., die anschliessend Eigentum der Dompierre und dann der Bussy war. 1536 wurde E. Untertanengebiet von Freiburg und gehörte bis 1848 zur Vogtei bzw. zum Bez. Romont. Kirchlich ist E. seit jeher Teil der Pfarrei Vuisternens-devant-Romont. 1807 und 1841 erliess die Gem. Statuten. Nach dem Rücktritt des Gemeinderates (Exekutive) 2000 wurde die Gem. unter kant. Aufsicht gestellt; 2002 stimmte sie der Fusion mit sieben Nachbargemeinden zu. E. ist bis heute landwirtschaftlich geprägt (Viehzucht und Milchwirtschaft).

Quellen und Literatur

  • Dellion, Dict. 12, 256