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Morlens

Ehemalige politische Gemeinde FR, Glanebezirk, 1991 mit Vuarmarens fusioniert, seit 2012 Teil der Gemeinde Ursy, bestehend aus Einzelhöfen. 996 Morlingis. 1811 41 Einw.; 1850 62; 1900 49; 1950 62; 1990 34. Auf dem Gebiet von M. wurden ein hallstätt. Grabhügel sowie röm. Münzen gefunden. Die Höfe waren Eigentum der Abtei Saint-Maurice d'Agaune und Hauptort einer der ältesten, zwischen dem 7. und 9. Jh. gegründeten Freiburger Pfarreien. Die den hl. Mauritius und Medardus geweihte Kirche wurde 1493 wieder errichtet und 1678 restauriert. Ab 1869 bildete Ursy den Mittelpunkt der Pfarrei. Die Geschichte von M. ist von 1536 bis 1798 mit jener der Vogtei, von 1798 bis 1848 mit jener des Bez. Rue verknüpft. 1990 gab es in M. sechs Bauernhöfe, die Forstwirtschaft, Ackerbau und Viehzucht betrieben.

Quellen und Literatur

  • L. Waeber, A. Schuwey, Eglises et chapelles du canton de Fribourg, 1957, 302 f.