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Villarsiviriaux

Ehem. polit. Gem. FR, Glanebez., Haufendorf am Nordwesthang des Gibloux, seit 2001 mit Chavannes-sous-Orsonnens, Orsonnens und Villargiroud Teil der neuen polit. Gem. Villorsonnens. 1162 Vilar Soveror. 1850 179 Einw.; 1900 240; 1950 205; 2000 189. Reste einer röm. Siedlung in La Buchille. Im 13. Jh. sind die Herren von V. belegt. Ab dem MA besassen die Klöster Hauterive und Humilimont sowie die Fam. de Billens, von Maggenberg, de Pont und von Affry Güter und Rechte in V. 1508 war die Herrschaft im Besitz von Jean de Blonay. V. gehörte 1488-1798 zur Vogtei Pont-Farvagny, 1798-1803 zum Distrikt Romont, 1803-48 zum Bez. Farvagny und seit 1848 zum Glanebezirk. Die ersten Gemeindestatuten stammen von 1765. Kirchlich war V. Orsonnens angegliedert. Die 1483 erw. Kapelle Saint-Théodule wurde um 1790 erweitert und 1869 zur Pfarrkirche erhoben. V. und Villargiroud schieden 1581 ihre Weidegebiete aus; die Grenze zu Sorens wurde 1626 festgelegt. Im Bauerndorf wurde zu Beginn des 20. Jh. auch Obstbau betrieben. 2000 zählte es zwölf auf Viehzucht ausgerichtete landwirtschaftl. Betriebe.

Quellen und Literatur

  • Dellion, Dict. 12, 70-80
  • P. Anderegg, La maison paysanne fribourgeoise 2, 1987, 85, 450