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Zénauva

Ehem. polit. Gem. FR, Saanebez., seit 2003 mit Bonnefontaine, Essert, Montévraz, Oberried (FR) und Praroman Teil der neuen polit. Gem. Le Mouret. Der Ort liegt zu Füssen des Cousimberts, mit dem er durch eine Bergstrasse verbunden ist. 1217 Chinova, 1755 Zennauve, dt. früher Schenof. Im 19. Jh. war noch Chenauvaz gebräuchlich. 1811 65 Einw.; 1850 44; 1870 74; 1900 87; 1910 107; 1950 83; 2000 121. Im MA besass die Abtei Hauterive Güter in Z., das spätestens ab 1442 zur Alten Landschaft (Burgpanner) gehörte. Ab 1798 zählte es zum helvet. Distrikt La Roche, 1803-48 zum Bez. Freiburg. Ursprünglich nach Ependes (FR) kirchengenössig, wurde Z. 1644 der neu errichteten Pfarrei Praroman angeschlossen. Z. gehört zum Schulkreis Le Mouret (das Kollegium aus dem späten 19. Jh. dient nicht mehr als Schule). Das Dorf hat seinen ländl. Charakter bis ins 21. Jh. bewahrt; Viehzucht und Futtermittelproduktion prägen seine Wirtschaft.

Quellen und Literatur

  • Le Mouret, 2007

Zitiervorschlag

Rolle, Marianne: "Zénauva", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.09.2016, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/000985/2016-09-27/, konsultiert am 26.11.2020.